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10.1.2011 von Stefan Mellenthin.
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Als 1835 die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth fauchte, sagten Experten den Passagieren den sicheren Wahnsinn voraus. Auch die Erfindung des Fahrstuhls wurde von vielen Warnungen begleitet: Viel zu gefährlich! Nicht machbar!
Noch 1910 hatte William Thompson Kelvin getönt: “Das Radio hat keine Zukunft”
Lee de Forest, der Erfinder der Dreielektrodenröhre und damit Vater des Radios sagte 1926: “Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt.”
In den 1970er-Jahren wurde über die PC-Spinner nur müde gelächelt. “Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer in seinem Haus wollen könnte”, sagte Ken Olson.
Bill Gates wusste es besser, aber doch nicht gut genug. Denn von ihm stammt der Ausspruch “640KiloByte sind genug für jeden”.
Eisenbahn, Radio, Fernsehen und Computer gehören heute zum Fundament, auf dem unsere Gegenwart erbaut ist.
Und die Fundamente von morgen? Ganz einfach, das sind jene Ideen die in Ihren Gedanken und in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter entstehen - und von denen vielleicht heute noch viele zu meinen glauben, dass sie unmöglich funktionieren können.
Sie sollten sie dennoch realisieren!
Geschrieben in Unternehmensplanung, Der Faktor Mensch | 1 Kommentar »
5.10.2010 von Stefan Mellenthin.
Je glaubwürdiger Sie sind, desto einfacher gelingt es Ihnen, Mitarbeiter zu guten Leistungen zu motivieren und auch unbequeme Anweisungen durchzusetzen. Deshalb sollten Sie gezielt daran arbeiten, Ihre Glaubwürdigkeit zu steigern.
Konsequent handeln
Mitarbeiter erwarten, dass Sie Ihre Verpflichtungen einhalten und aussagen und Handeln in Übereinstimmung miteinander stehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ansichten oder Pläne nicht ändern dürfen. Aber es heißt, dass sie sich an bestehende Pflichten erinnern und notwendige Änderungen begründen. Das gilt in kleinen Dingen wie Terminabsprachen genauso wie im konsequenten Vermitteln von Leitbildern. So handeln viele Führungskräfte inkonsequent, weil sie von den Mitarbeitern Teamarbeit fordern, Entscheidungen aber ohne Rücksprache mit dem Team treffen.
Berechenbar sein
Als Führungskraft tragen Sie wesentlich zum Erfolg Ihrer Mitarbeiter bei. Unberechenbare Führungskräfte erzeugen Angst und verursachen Unglaubwürdigkeit, weil niemand weiß, ob morgen noch das gilt, was Sie heute verkünden. Achten Sie auf eine klare Führungspolitik, gerade auch bei Sanktionen. Ein bestimmtes Fehlverhalten (beispielsweise unpünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz) darf nicht an einem Tag zu
einem scharfen Verweis, am anderen Tag zu einem milden Lächeln führen.
Offen kommunizieren
Wenn Mitarbeiter gezwungen sind, immer wieder nachzuprüfen, ob die Dinge wirklich so liegen, wie Sie sie darstellen, sind Sie unglaubwürdig. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter auf das verlassen können, was Sie sagen. Nur dann bieten Sie die Orientierung, die Ihre Mitarbeiter von Ihnen erwarten. Dies schließt aber auch ein, zuzugeben, wenn Sie sich einer Sache nicht sicher sind und noch eine Experten-Meinung einholen müssen.
Authentisch sein
Als Führungskraft wirken Sie auf Ihre Mitarbeiter auch als Mensch, der sich freut, ärgert, motiviert oder frustriert ist. Ein ständiges Verstellen wirkt auf Ihre Mitarbeiter unecht. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern gelegentlich auch Ihre Gefühle.
Geschrieben in Kommunikation, Motivation, Der Faktor Mensch | 3 Kommentare »
17.9.2010 von Stefan Mellenthin.
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In Ihrem Führungsstil zeigen Sie. wie Sie Ihre Führungsaufgabe wahrnehmen: wie Sie mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, mit Konflikten umgehen oder Entscheidungen treffen.
In der heutigen Führungspraxis haben sich 5 typische Stile herausgebildet, die sich in ihrer Wirkung auf die Motivation stark unterscheiden.
Der autoritär-direktive Führungsstil
Einsame Entscheidungen, penible Anweisungen und genaue Kontrollen prägen ihn. Direktiv führende Vorgesetzte sind an Fakten, Leistung und Ergebnissen interessiert. Die Mitarbeiter haben nur zu funktionie¬ren. Motivation und Selbstverantwortung sind nicht erwünscht.
Der gemäßigt autoritäre Führungsstil
Vorgesetzte dieses Typs wollen sich mit ihren Mit¬arbeitern einigen, um die Konflikte zu vermeiden, die der autoritär-direktive Stil oft verursacht. Die Mitarbeiter sollen die Entscheidungen ihres Chefs einsehen und akzeptieren, aber nicht in Frage stellen oder gar beeinflussen.
Der sachorientiert-kooperative Führungsstil
Führungskräfte, die diesen Stil verfolgen, wollen eine hohe Leistung von motivierten und begeisterten Mitarbeitern. Sie sind davon überzeugt, dass ein gutes und erfolgreiches Arbeitsklima am besten zu erreichen ist, wenn alle an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.
Der partnerschaftlich-kooperative Führungsstil
Hierbei wird dem menschlichen Miteinander ein höherer Wert beigemessen als den Sachergebnissen. Die freundliche Arbeitsatmosphäre schafft gute Voraussetzungen für eine hohe Motivation. Das große Motivationspotenzial wird jedoch nicht immer in eine entsprechend hohe Produktivität umgesetzt.
Der Laissez-faire-Stil
Streng genommen ist dies kein Führungs-Stil. Denn laissez faire bedeutet „machen lassen”: Der Vorgesetzte kümmert sich um nichts, allenfalls gibt er Aufgaben und Ziele vor. Die Mitarbeiter müssen allein zurechtkommen und entscheiden. Motivation ist bei diesem Stil nicht unbedingt gesichert. Wenn Probleme die Mitarbeiter blockieren, so können sie von ihrem Chef keine Unterstützung erwarten. Dann werden sie eher frustriert aufgeben als die Schwierigkeit zu überwinden.
Geschrieben in Kommunikation, Der Faktor Mensch | 3 Kommentare »
7.9.2010 von Stefan Mellenthin.
Feedback beschränkt sich nicht auf ritualisierte Mitarbeitergespräche wie z.B. Leistungsbeurteilungen oder Zielvereinbarungen. Sobald Sie mit einem Mitarbeiter sprechen, geben Sie Feedback, auch dann, wenn es Ihnen nicht bewusst ist. Wenn Sie spontan loben oder Kritik äußern, wenn Sie Mitarbeiter zufällig beim Essen treffen und aktuelle Fragen klären.
Keine Äußerung ist einfach nur sachbezogen -es schwingen immer auch andere Botschaften mit. Ihre Mitarbeiter sind dafür sehr empfänglich, gerade spontanes Feedback wird in der Regel als sehr authentisch empfunden.
Nutzen Sie deshalb spontane Gelegenheiten in der täglichen Kommunikation ebenso zur Motivation wie ritualisierte Mitarbeitergespräche.
Geschrieben in Kommunikation, Der Faktor Mensch | 4 Kommentare »
3.9.2010 von Stefan Mellenthin.
“Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit, sich auf den Standpunkt des Anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten wie von der eigenen.” Henry Ford
In diesem Sinne - ein schönes Wochenende!
Geschrieben in Der Faktor Mensch | 1 Kommentar »
1.9.2010 von Stefan Mellenthin.
Es ist unbestritten: Die Wirtschaftskrise hat Ihre Spuren hinterlassen. In Zeiten, wo der Kunde sein wirtschaftliches Verhalten genauer betrachten will oder vielleicht sogar muss, ist es klar, dass Produkte und Dienstleistungen den Wünschen des Kunden viel besser entsprechen müssen.
Für erfolgreiche Unternehmen und deren Mitarbeiter ist es nun entscheidend, sich auf diese Entwicklung einzustellen und angemessen zu reagieren. Es gilt die Chancen, die der Markt aktuell bietet, zu erkennen und zu nutzen.
Wer allerdings nicht weiß, wohin er will, kommt nirgends an. Und ohne klare Richtung fehlt nicht nur jede Möglichkeit zur Prioritätenbildung, sondern auch zur Identifikation. Hinzu kommt, dass jede Überprüfung von Maßnahmen ohne vorherige Zielformulierung reine Willkür darstellt.
Erfolgreiche Organisationen, d.h. erfolgreiche Menschen, haben eine klare Vorstellung von dem was sie erreichen wollen und gehen unaufhaltsam diesen Weg zum Ziel: Schritt für Schritt.
Um tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, reicht nicht mehr nur eine einzelne Stärke eines Unternehmens aus, sondern es müssen die individuellen Stärken so kombiniert werden, dass daraus eine Erfolgsformel zur Erfüllung von Kundenwünschen wird.
Mit einer guten und klar formulierten Strategie gewinnen Sie nicht nur im täglichen Wettbewerb , sie ist auch die Voraussetzung dafür, dass alle Mitarbeiter in diesem Sinne denken und handeln können.
Geschrieben in Unternehmensplanung, Der Faktor Mensch | 3 Kommentare »
6.8.2010 von Stefan Mellenthin.
Als Geschäftsführer oder Abteilungsleiter haben Sie einen wesentlichen Anteil am Erfolg Ihrer Mitarbeiter. Unberechenbare Führungskräfte erzeugen Unsicherheit und vielleicht sogar Angst.
Sie verursachen Unglaubwürdigkeit, weil niemand weiß, ob morgen noch das gilt, was Sie heute verkünden.
Achten Sie auf eine klare Führungspolitik - ein bestimmtes Fehlverhalten (beispielsweise unpünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz) darf nicht an einem Tag zu einem scharfen Verweis, am anderen Tag zu einem milden Lächeln führen.
Eine klare und konsequente Mitarbeiterführung schafft Glaubwürdigkeit, Teamgeist und Erfolg!
Geschrieben in Der Faktor Mensch | 1 Kommentar »
5.8.2010 von Stefan Mellenthin.
Ihre Mitarbeiter können von Ihnen erwarten, dass Sie Ihre Verpflichtungen einhalten und Aussagen und Handeln in Übereinstimmung miteinander stehen.
Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ansichten oder Pläne nicht ändern dürfen. Aber es heißt, dass sie sich an bestehende Pflichten erinnern und notwendige Änderungen begründen.
Das gilt in kleinen Dingen wie Terminabsprachen genauso wie im konsequenten Vermitteln von Leitbildern. So handeln viele Führungskräfte inkonsequent, weil sie zum Beispiel von den Mitarbeitern Teamarbeit fordern, Entscheidungen aber ohne Rücksprache mit dem Team treffen.
Geschrieben in Der Faktor Mensch | 1 Kommentar »
4.1.2010 von Stefan Mellenthin.
Nicht die Werte in der Anlagenbuchhaltung, nicht der Lagerbestand machen den Wert eines Unternehmens aus, sondern jeder einzelne Mitarbeiter. Für uns lebt dieser Grundsatz und ist keine Phrase. Der Mensch ist das größte Potenzial eines Unternehmens. Wir setzen auf dieses Potenzial. Motivierte Mitarbeiter werden das entscheidende Erfolgsmoment Ihres Unternehmens: menschlich und kompetent - und dadurch erfolgreich.
In vielen Unternehmen gilt jeder Mitarbeiter als ersetzbar, und das spürt jeder Einzelne dann auch.
Fragestellung für Unternehmer: Wie sehen Sie Ihre Mitarbeiter, welche Wertschätzung haben Sie den Mitarbeitern gegenüber?
Fragestellung für Angestellte : Kennt Ihr Vorgesetzer Ihre Potentiale und Ihre Fähigkeiten? Können Sie diese auch ausleben?
Mein Grundsatz: Jeder Mensch hat individuelle Fähigkeiten, die zum Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen werden können. Ungenutzte und im Verborgenen bleibende Potenziale darf es in Ihrem Team nicht geben.
Geschrieben in Der Faktor Mensch | 5 Kommentare »