Interne Kommunikation

Sie ist wohl älter als alle anderen Kommunikationsdisziplinen: die interne Kommunikation. Doch noch immer ringt sie um ein einheitliches Selbstverständnis. Die Frage der Notwendigkeit ist meistens nicht mehr unbedingt das Thema. Es geht um die Inhalte. Die interne Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor für ein lebendiges und erfolgsorientiertes Unternehmen. Sie stellt ein Management-Instrument zu einer Unternehmensführung dar, die den ganzen Menschen in den Mittelpunkt rückt und dem Mitarbeiter das Gefühl des “Mitten-drin-seins” gibt.

 

Eine offene, glaubwürdige und authentische interne Kommunikation ist deshalb ein zentraler Bestandteil einer auf Dialog ausgelegten Unternehmenskultur. Führungskräfte haben teilweise erheblichen Nachholbedarf in der Mitarbeiterkommunikation. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Oftmals fehlt die Zeit,  interne Kommunikation zu betreiben. Zu einem nicht unerheblichen Teil zeigen Führungskräfte aber auch erschreckende Defizite im Kommunikationsverhalten gegenüber ihren Mitarbeitern.

 

Dabei ist es doch mittlerweile eine Binsenweisheit: Wer nicht kommunizieren kann, kann auch nicht führen. Wer seine Mitarbeiter durch offene Kommunikation mit ins Boot holt, an (Veränderungs-)Prozessen teilhaben lässt, der schafft Vertrauen und Loyalität – und vermeidet eine ausufernde Gerüchteküche und eine eigendynamische interne Kommunikation, die meist auf Halbwahrheiten beruht.

3 Antworten auf “Interne Kommunikation”

  1. Dirk Burkert sagt:

    Hi,

    die interne Kommunikation spielt eine sehr wichtige Rolle im Unternehmen, der Meinung bin ich auch. Allerdings bin ich seit Längerem vor ein Problem gestellt.

    Wie kann ein Unternehmensleiter denn reagieren, wenn die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern nicht funktioniert. Oftmals decken die Mitarbeiter selbst erst solche Defizite in der Kommunikation auf und haben jedoch Angst, sich bei der jeweiligen Führungskraft unbeliebt zu machen. Mit Kritik sollte meiner Meinung nach jeder umgehen können, denn nur so lassen sich auch interne Proleme lösen.

    Gruß

  2. Stefan Mellenthin sagt:

    Hallo Herr Burkert,

    vielen Dank für Ihren Kommentar - als Unternehmensleiter sind Sie in der Pflicht die interne Kommunikation vorzuleben. Bei konsequenter Umsetzung der “Kommunikations-Leitlinien” durch die Geschäftsleitung werden sich auch schnell die Führungskräfte und Mitarbeiter unter diese Leitlinien stellen.

    Damit sich ein Mitarbeiter an die Führungskraft wendet (und dies ohne Angst vor negativen Konsequenzen) muss die Führungskraft berechenbar sein (siehe hierzu auch http://blog.mellenthin.eu/2010/08/06/ein-vorgesetzter-muss-berechenbar-sein/). In einem harmonischen Umfeld wird dies sicherlich eher gelingen als in einem angespannten Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter.

    Und wenn alles nichts hilft, kann sicherlich ein Mediator unterstützend eingreifen.

    Gruss, Stefan Mellenthin

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