Im Unternehmensalltag fällt meistens eher auf, wenn Mitarbeiter oder gar ganze Abteilungen nicht in die gleiche Richtung schauen. Dann entstehen Fehler in der Kommunikation, durch Fehler in der Kommunikation entstehen Missverständnisse oder fehlerhafte Projektabwicklungen – und dadurch werden Kundenbeziehungen auf´s Spiel gesetzt, …
Dabei kann es so einfach sein: Der Blick in die gleiche Richtung, die Fokussierung auf das Wesentliche – auf den zufriedenen Kunden und eine positive Geschäftsentwicklung.
Erfolg kann sich nur dann einstellen, wenn alle Mitarbeiter die gleiche Sichtweise und das gleiche Ziel vor den Augen haben.
8.8.2010 bei 21:40
Aus meiner Erfahrung muss ich sagen, dass es nicht einfach ist interne Prozesse, die nicht optimal laufen zu verändern wenn die Sehensweise der Beteiligten unterschiedlich ist - wie kann man plausibel darstellen wer richtig sieht und wer einen Knick in der Optik hat?
Gruss, S. Berger
10.8.2010 bei 11:29
Hallo Herr Berger,
es ist sicherlich sehr viel Fingerspitzengefühl notwendig um hier den richtigen Zeitpunkt, die richtigen Worte und den richtigen Ton zu treffen - ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine offene und ehrliche Diskussion sehr zielführend sein kann. Man muss sich dabei aber auch selber den Spiegel vorhalten lassen - denn vielleicht hat man ja doch selber den von Ihnen beschriebenen “Knick in der Optik”…
Viele Grüße, Stefan Mellenthin
11.8.2010 bei 17:25
Ich finde die Richtung muss in vielen Dingen festgelegt sein, damit es keine Fehler in der Kommunikation und Arbeitsweise gibt. Wie stehen Sie zum Beispiel zu Ablaufplänen in Projekten oder generelle disziplinare Richtlinien, um sicherzustellen, dass jeder mit einer ähnlichen Arbeitsweise herangeht?
Allerdings muss ich auch sagen, dass es manchmal hilfreich ist, die Scheuklappen abzunehmen und nach rechts und links zu sehen. Nur so konnten bisher manchmal versteckte Probleme aufgedeckt werden oder neue Ideen in Zusammenhang mit einem Projekt geschaffen werden. Gerade in der Anfangsphase der Bearbeitung sollte Spielraum gelassen werden. Den Blick in die richtige Richtung kann man nur mit regelmäßigen Meetings und einer sehr starken internen Kommunikation nachher lenken.
Grüße, M. Lange